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„Münster darf nicht ausbluten!“

„Mit dem Abzug des Krebsregisters von Münster nach Bochum fährt die NRW-Landesregierung mit ihrer Politik fort, öffentliche Institutionen im Ruhrgebiet und im Rheinland zu konzentrieren. Dadurch werden Westfalen und das Münsterland ausgeblutet“, so der neue heimische DGB-Vorsitzende Heinz Rittermeier in Münster.
 In früheren Zeiten sahen es die NRW-Landesregierungen jeder Couleur als ihre Pflicht an, die öffentlichen Institutionen flächendeckend auf die einzelnen Regionen zu verteilen. Das war eine Strukturpolitik mit dem Ziel, alle Regionen zu fördern und ihnen gleiche Entwicklungschancen zu ermöglichen.
 „Dieses Ziel hat die jetzige Landesregierung aus den Augen verloren. Das versprochene Landeszentrum für Pflegeberatung sollte auch nicht zur Ruhe veranlassen. Denn es ist noch nicht in Münster angemeldet. Westfalen darf nicht zu ‚Restfalen’ werden“, so Heinz Rittermeier.
 
 
 
 

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