Der neu gewählte DGB-Regionsvorsitzende für das Münsterland, Heinz Rittermeier, besuchte am letzten Sonntag die Betriebsversammlung des Anthrazit-Bergwerks Ibbenbüren.
In diesem Zusammenhang nimmt Heinz Rittermeier deutlich Stellung für die heimische Steinkohle: „Ich bin der Auffassung, dass das Bergwerk Ibbenbüren zukunftsfähig ist. Es zu erhalten, ist für die deutsche Energieversorgung notwendig. Denn Stein- und Braunkohle decken fast die Hälfte der deutschen Stromerzeugung.“
Ein Ausstieg aus der Kernenergie lasse sich zur Zeit nicht vollständig durch erneuerbare Energien ersetzen.
„Wenn wir den Ausstieg aus der Kernenergie wirklich wollen, werden wir noch längerfristig auf Kohle angewiesen sein“, so Heinz Rittermeier weiter.
Heinz Rittermeier mahnte in diesem Zusammenhang, die Energieversorgung solide zu gestalten. Eine Wissens- und Industrienation wie Deutschland sei auf eine störungsfreie Energieversorgung angewiesen. Das habe der Stromausfall im Westmünsterland im Jahr 2007 gezeigt.
Heinz Rittermeier deutlich: „Ich werde die Kumpel und den Betriebsrat sowie die zuständige Industriegewerkschaft Bergbau, Energie, Chemie bei ihrem Kampf um den Erhalt des Bergwerks mit all meinen Möglichkeiten unterstützen.“



