Pressemitteilung
Thema: Rittermeier: Polizeipräsident Wimber argumentiert wenig weise
„Wir als DGB wollen, dass der Protest gegen die Nazi-Demonstration am 3. März in Münster friedlich und gewaltfrei verläuft", so der DGB-Vorsitzende für das Münsterland,
Heinz Rittermeier. Aus diesem Grunde dürften im Vorfeld der Demonstration keine Worte fallen, die zur Eskalation der Situation beitragen. „Deshalb finde ich die Worte von Polizeipräsident Wimber gegen sogenannte Verhinderungsblockaden für wenig weise und klug. Sie sind rein formaljuristisch zwar richtig, aber jede Aktivität gegen die Nazis hat auch einen tiefen politischen Hintergrund, der zu beachten ist", unterstreicht Heinz Rittermeier.
In der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland seien rechtsradikale Aktivitäten von der Justiz eher schonungsvoll als schonungslos verfolgt worden. Das wirke sich auch auf die Rechtssprechung aus.
Heinz Rittermeier: „Ich bin froh, dass Polizeipräsident Wimber für Anfang Februar Gespräche mit allen Veranstaltern vorsieht. Die Polizeipräsidenten in anderen Städten haben schon Beispiele dafür geliefert, wie die Polizei mit den Demonstranten Vereinbarungen treffen kann, die deeskalierend wirken. Wir als DGB wollen wirklich einen friedlichen und gewaltfreien Protest."
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