In dieser Woche forderten SPD, Grüne, Linke, UWG, Piraten und ÖDP in Münster gemeinsam den Ausstieg der Stadtwerke aus dem Kohlekraftwerk in Hamm.
Den Verkaufserlös von 40 Millionen Euro sollen die Stadtwerke für die Förderung von regenerativen Energien nutzen.
Dazu der neue heimische DGB-Vorsitzende Heinz Rittermeier: „Der Ausbau der regenerativen Energien ist zu befürworten. Aber dabei ist zu bedenken, dass Stein- und Braunkohle fast die Hälfte der deutschen Stromerzeugung decken. Ein Ausstieg aus der Kernenergie lässt sich zurzeit nicht vollständig durch erneuerbare Energie ersetzen. Wenn wir den Ausstieg aus der Kernenergie wirklich wollen, werden wir noch längerfristig auf Kohle angewiesen sein.“
Heinz Rittermeier mahnt in diesem Zusammenhang, die Energieversorgung solide zu gestalten. Eine Wissens- und Industrienation wie Deutschland sei auf eine störungsfreie Energieversorgung angewiesen. Das habe der Stromausfall im Westmünsterland im Jahr 2007 gezeigt.
„Eine wichtige Aufgabe der Kommunalpolitik in Münster ist, für Energiesicherheit zu sorgen“, unterstreicht Heinz Rittermeier.
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